Quartalsbericht

Montag, 28.02.2011

DIe Memoiren des Raffael G. Schildes, oft hinterfragt, mehrmals veroeffentlicht und ein Schmaus wie Omas Kekse zu Weihnachten. Wer denkt er sei fertig, hat vergessen das es Nachschlag gibt. Zensierte Ausschnitte ungebluehmt:

 

Eine leichte Brise streichelt mir durchs Haar, ich fuehle jeden einzelnen Grashalm an meinen Fuessen und hoere das Rauschen des Meeres. Vereinzelt kreischen Moewen im Hintergrund, hinter mir das Beachleben von Bondi Beach, vor mir der Ozean. Es ist verrueckt was ich alles seit Sylvester erlebt habe. Unzaehlige wertvolle Erfahrungen wurden mir zuteil, wunderbare Menschen durfte ich treffen und viele Gedanken flogen geradezu durch mir hindurch. Ich habe ein wunderschoenes Apartment, einen super Job und beginne wieder gutes Geld zu verdienen. Besser kann es nicht laufen.

 

Kapitel 1: Das Hostel

Es roch komisch als ich in mein voellig ueberteuertes Zimmer am 2.1.2011 zog. 10 Betten, 100 Kakerlaken und wahrscheinlich Millionen Bettwanzen waren die Gastgeber dieses Spektakels, ein Indischer Traum. Das wahrscheinlich schlechteste Hostel mit dem originellen Namen "Backpackers" wurde aufgrund fehlender Alternativen fuer 10 Tage mein Zuhause. Das einzig gute war das kostenfreie Internet von dem ich auch durchweg gebrauch machte um nach Jobs und Apartments zu suchen. Lucy, eine Australierin die ich in Deutschland kennenlernte holte mich eines Tages mit ihrem Auto ab. WIr fuhren nach Belmoro, einem wunderschoenen kleinen Strand an dem ich mir den schlimmsten Sonnenbrand in meinem Leben holte, weil ich zu faul war Sonnencreme zu nutzen. Ich weiss nicht was mich geritten hat, ob es die Gier nach Braene war oder ob ich einfach nicht realisierte das ich in einem Land war das mit den hoechsten UV-Anteil hat, jedenfalls musste ich dem Ozonloch nach 5 StundenTribut zahlen. Sie nahm mich mit nach Hause und wir genossen mit ihrem Dad und seiner Freundin einen wunderschoenen Abend in ihrem Strandhaus. Kaese, Crackers und Wein auf dem Balkon mit Blick auf dem Strand, Abendessen mit noch mehr Wein und zusaetzlich ein Anruf nach Hause schlossen den Tag gelungen ab. Ich wurde mit einem typisch australischem Essen geweckt, sie machte mir Bacon, Toast und Ei waehrend ich den Sonnenaufgang genoss. Danach ging es an unzaehligen Straenden die Kueste hinauf nach Palm Beach und zurueck. Sie zeigte mir die schoensten Ecken und Abends ging es noch ins Ivy, dem wohl populaersten Club der Stadt. Vip und Freigetraenke gabs auch noch weil sie und Sophia, noch eine die aus Dtl kenne und dort arbeitet, die richtigen Leute kennen. Das gute am Hostelleben ist, dass man die verschiedesten Leute kennen lernt und einem Travelstories zuteil werden. Ein Maedchen erzaehlte mir sie und Freunde waeren mit dem Jeep durch die Wueste und haetten dich mehrmals ueberschlagen, einer war kurz vor dem Sterben usw., die Moral von der Geschicht war: fahre nie auf Strassen die nicht fuer das Auto gedacht ist, was ich mir zu Herzen nahm.

 

Kapitel 2:  Ze Germanz    1 : 0    Ze Englaender

Es dauerte als ich per Zufall durch Freunde ein guenstiges Apartment fand, da ein Freund gerade ausziehen wollte. So kam ich endlich nach 10 langen Tagen in das Apartment was ich mir mit 2 Englaendern, 3 Deutschen und einem brasilianischem Paar teilte. Wie so oft war ein Asiate der Vermieter der nur gebrochen englisch sprechen konnte und nicht ganz auf sein Leben klar kam. Nichtsdestotrotz war es ein gutes Apartment. Ich teilte mir ein kleines Zimmer mit 2 Deutschen was platzbedingt kein Zuckerschlecken war aber dafuer wurde es auf der menschlichen Ebene wieder ausgeglichen, wenn nicht sogar uebertroffen. Regelmaessige Besuche in Amsterdam waren an der Tagesordnung und ich begann fuer das Rote Kreuz zu arbeiten. Er bestand darin von Tuer zu Tuer zu gehen und Menschen nach monatlichen Ueberweisungen im Wert von 15 bis 40 Dollar pro Monat zu Inspirieren(Ueberreden). Ich habe mir gedacht wunderbar, ist gut fuer deine Englischkenntnisse und ist gut bezahlt, machste mal. Da ich nicht 2 Jobs gleichzeitig machen konnte habe ich den Restaurantjob an den Nagel gehangen. Gut, nach der 1. Woche habe ich es bereut. Ich versuchte es immer besser zu machen, aber es war nie ausreichend zumal ich nur bezahlt wurde wenn ich Erfolg hatte. Ich weiss nicht woran es lag, aber nach einem Monat habe ich gesagt: Jungs das geht so net weiter, also habe ich gekuendigt. Mein Plan war dann auf eine Farm zu gehen, einfach nur Geld verdienen und dann zu traveln. Daraufhin habe ich meinem Vermieter gesagt, hier mein freund, kannst damit rechnen, dass ich in 2 Wochen net mehr da bin. Nun stand ich vor der Entscheidung, entweder probier ich es nochmal in der City und finde einen Job der gut Geld bringt und indem ich viel reden kann oder aber ich geh aufs Land und geh Pfluecken.

Kapitel 3: Bondi Beach

Da in meinem Apartment ein Englaender  wohnte der fuer UNICEF gearbeitet hat, bekam ich die Nummer vom Chef, ruf ihn an und bekam auch gleich einen Interview Termin. Am Tag des Interviews nutzte ich die freie Zeit des Tages und begab mich mit der Faehre nach Manly wo ich den Manly Beach Walk machte. Atemberaubende Straende und eine wundervolle Aussicht waren konstante Begleiter. Dummerweise ging der Walk ueber 4 Stunden und ich kam verschwitzt und mit Sand an den Fuessen zum Interview. Er sagte nichts und schliesslich bekam ich den Job. In meiner ersten Woche hatte ich 5 Sign-ups und darf nun in meiner dritten Woche auf einen Roadtrip in die Blue Mountains. Unterkunft und Auto ist gestellt, laeuft. Das gute an dem Job fuer Unicef ist, dass ich ein Basisgehalt von 600 die Woche bekomme, ab der 8. Unterschrift gibts Bonus, und das ich meine Englischkenntnisse unglaublich verbessern kann da man einfach 8 Stunden am Tag auf der Strasse steht und Leute anspricht. Aber...jetzt kommts...das allerbeste ist, dass man auf Abfuhren nicht mehr reagiert. Es interessiert einen einfach net mehr. Das ist eine wunderbare Erfahrung und Lektion fuer das Leben speziell im Bereich Zwischenmenschliche Randerscheinungen 2. Grades namens Begattung. DIe ersten Fahrerfahrungen habe ich mittlerweile auch auf der linken Spur gemacht, aber das bloss am Rande, ich sehne mich nach mehr Praxiserfahrung, denn die soll einem ja bekantlich Sicherheit geben wie Klaus der Truckerfahrer gesagt hat. Der Roadtrip war einwandfrei, 4 Deutsche unterwegs. Am Abend gab es jeweils BBQ, Bier und Tim W. Mit 15 Grad am Abend war es etwas kalt aber dafuer gab es ja genuegend zu trinken. Ein weiteres Highlight war das Good Vibrations Festival wessen Eintritt normalerweise 150$ kostet, wir es fuer 30$ bekommen haben. So durfte ich Erikah Badu, Damien Marley, Nas, Ludacris, Cee-Lo usw. sehen. Das Apartment teile ich mir uebrigens mit 2 Tschechen und einer Amerikanerin. Es ist 2 Minuten vom Strand entfernt, familiaer und geraeumig. Ich darf sogar das Surfbrett des Tschechen nutzen, d.h. ich komm von Arbeit wieder, schnapp mir das Surfbrett und geh Surfen. SO habe ich mir Australien vorgestellt. Einfach nur relaxtes Beach Life, nebenbei Geld sparen und Mensch bleiben. Ich habe mit der Amerikanerin aus meinem Apartment auch gleich einen Tauchscheinkurs gebucht fuer 200$, der normalerweise 500$ kostet. Es laeuft.

Die Strassenlaternen scheinen friedlich in Richtung Wasser, ich liege im Gras, schaue zu du den Sternen hinauf und denke daran welch wunderschoenes Leben mir doch gegeben wurde, denke an Deutschland, meine Freunde und Familie. Trotz der Entfernung sind sie immer in meinem Herzen


Er ist ein Phaenomen der Postmoderne, aber auch einer der gerne verschweigt was er sagen moechte. Er ist ein viel- und gerngesehener Gast an Sydneys Straenden. Einer der nimmt was sich nicht gehoert und kocht, was man backen sollte. Man darf gespannt sein ob und wie er seine Daemonen besiegt.

 

Froehliches Neues

Mittwoch, 05.01.2011

Was bin ich nur fuer ein Unmensch, Weihnachten und Sylvester keinen Blogeintrag zu schreiben. Aufgrund des unbeschreiblichen Begehrens verschiedener Persone nach Eintraegen moechte ich den eisernen Vorhang heben. Es sind 2-3 Wochen vergangen seit dem letzten Eintrag, was ist bis jetzt passiert?

Weihnachten stand vor der Tuer, einige bekamen Geschenke mit Schokolade etc., aber ich dachte mir nur: wozu brauche ich das? Besser waere eine Flasche Vodka und eine Zigarre...1 Stunde spaeter...und ich hatte alles was ein guter Weihnachtsmann braucht. Einige fragen sich vielleicht wie ich den Weihnachtsabend noch verbrachte habe...ich kann nur soviel sagen: ich erlebte, wie es sich fuer mich in Sydney gehoert, auf der Buehne eines Clubs...ich brauchte Platz um zum Volk zu sprechen. Am 26.,dem ersten Weihnachtstag( laut australischer Rechnung), ging es an den Strand mit einer riesen Truppe. Es gab BBQ, Alkohol(natuerlich nicht fuer mich) und Frauen...aehhh...Sand.....viel Sand und gute Wellen.

Nun zum schlechten Teil, wir mussten unser Apartment verlassen weil der Gebaeudemanager herausgefunden hat, dass zuviele Personen in unserem Apartment leben und wir "Fake-Schluessel" benutzten. Um das kurz klarzustellen, es ist illegal zu acht in diesem Apartment zu wohnen und mit den Schluesseln konnten wir ueberall hin, normalerweise muss man um zb. ins Gym zu kommen einen extra Schluessel an der Rezeption abholen. Es passierte am fruehen Morgen, dass er es herausfand, eigentlich wollten wir an den Strand fahren und den Geburtstag einer Dame aus unserem Apartment feiern aber wenn man einmal den Jackpot gezogen hat, dann muss man den Gewinn auch abholen. Es machte sich Hektik breit, was wird nun passieren? Ich setzte mich erstmal auf die Couch und dachte mit einem Laecheln auf den Lippen: "Waere auch zu langweilig im Ausland wenn nichts passiert". Nach ein paar Anrufen und Gespraechen mit unserem Vermieter und dem Gebaeudemanager hatten wir eine Loesung gefunden. Wir duerfen noch bis zum 2. Jan bleiben und bekommen alle unser Geld wieder, was wir dem Vermieter als Sicherheit gegeben haben (Bond).

Also ging es wieder auf Suche nach einer Unterkunft. DIe meisten Hostels waren ausgebucht oder hatten ueberhoehte Preise, nichtsdestotrotz fand ich letztendlich ein Hostel in dem ich noch die Preise herunterhandeln konnte.

Dann gab es ja auch noch Sylvester, ein Tag wie jeder andere. Ich wollte schon um 9 schlafen gehen. Aber daraus wurde leider nichts. Wir waren erstmal am Strand( Sylvester am Strand, haha! ) und dann ging es an nach Belmain wo dutzende Menschen schon seit den fruehen Morgenstunden ihre Zelte aufgeschlagen haben und sich die besten Plaetze zu sichern. Zum Glueck hat jemand was fuer uns freigehalten und wir hatten beste Sicht. Da hier keine Boeller oder Raketen verkauft werden verbrachten wir die Zeit mit Trinkspielen, das fuehrte verfaenglicher Weise dazu, dass ich das Feuerwerk nur auf Videos habe, es aergert mich immer noch. Aber es war traumhaft schoen, das beste Feuerwerk was ich bis jetzt gesehen habe. Da haben sich die 4 oder 5 Mio $ fuer 10 Min Belustigung doch gelohnt.

Zwischendurch gab es noch legendaere Jelly Wrestling und Wet T-Shirt Konteste, detaillierte Beschreibungen gibts auf Anfrage.

Aber nicht das man denkt die Kultur kommt zu kurz. Es gab lange Besuche um Australien Maritime Museum und im Wildlife Park.

Neue Erfahrungen sind der Grund meiner Reise. Deshalb habe ich an einem Trial in einem Italienischen Restaurant teilgenommen und wurde eingestellt. Luigi hat also Mario gefunden. Ich werde mal sehen wie ich es machen werde, vielleicht arbeite ich weiterhin als Arbeiter, sodass ich 2 Jobs gleichzeitig machen kann, schaun mer mal. Ausserdem bin ich wieder auf der Suche nach einem Apartment, habe mir auch schon ein paar angeschaut, nun werde ich mich entscheiden muessen wer ein Foto bekommt.

Es sind stressige Tage hinter mir und...wer haette es gedacht...die 2. Grippe Phase in 2 Monaten...einige sagen ich haette zu hart gefeiert...die Geruechtekueche brodelt und der Chefkoch schaut fern.

Ps.: DIe Medizin machts

 

Hohoho

Freitag, 17.12.2010

17. Dezember 2010. Das Jahr neigt sich dem Ende, Weihnachten steht vor der Tuer und ich bin nicht, wie gewohnt, in Deutschland bei Regen und Schnee. Stattdessen bin ich in meinem Apartment in Sydney bei Sonne und 25 Grad Minimum. ....

Ich fuhr mit der Faehre nach Manly und 2 Australierinnen, die ich noch aus Dtl kenne, fuehrten mich an endlosen Straenden entlang und zeigten mir die schoensten Ecken.

Ich war viel zu oft am Strand, man sagte mir, dort gaebe es Schnee, aber ich habe nie welchen gefunden....mist. Schlussendlich habe ich Krabben gefunden.

Besuche: Annie Leibovitz Ausstellung und Australisches Museum

Am 13.12. sind wir endlich in ein Apartment gezogen. 5 Deutsche, 2 Neuseelaender und 1 Italiener. Wir kennen uns noch alle vom Hostel, was ein riesen Vorteil. Wir bezahlen weniger als im Hostel und haben Jacuzzi und Pool aufm Dach, sowie Gym, Sauna und freies Internet. Es ist alles frisch renoviert und wir haben sogar einen Balkon. Endlich kann ich wieder Sport machen nach 2 Monaten ruhighalten.

Sydney ist eine verrueckte Stadt, wenn sie auch schnell langweilig wird.

Ich verfolge das Geschehen in Dtl ein wenig und stehe bereit wenn ein Schneeschieber benoetigt wird.

Ich geh mir ein Eis kaufen, Cheers

 

Die schwarze Woche

Donnerstag, 02.12.2010

Es begann mit einer Wettervorhersage. Eine Woche nur Regen und Temperaturen gegen 20 Grad. Als ich am Montag Morgen aufwachte fuhlte ich, dass etwas nicht stimmte. Alles noch dran, keine Alkoholleichen neben mir und keine Polizei vor der Tuer. Aber ich merkte das ich krank wurde. Dementsprechend musste eine Woche Inkubationszeit hinter mir gelegen haben. Wahrscheinlich lag es daran das ich nachts von 1130 bis frueh um 7 gearbeitet habe und wahrscheinlich auch an meiner schlechten Ernaehrung, welche, oft belaechelt, aus Cornflakes oder Sandwiches mit Nutella bestand. Aber vielleicht lag es auch daran, dass ich einfach zu hart gefeiert habe wenn ich nicht arbeiten musste. Seis drum. Ich versuchte mich auszukurieren und die Zeit zu vertreiben. Ich konnte nicht raus in die Sonne gehen, da es vor der Tuer wie in London war. Es war mit Abstand die langweiligste Woche bis jetzt, ich konnte nicht arbeiten, weder an den Strand noch etwas anderes machen. Aber sowas muss halt auch mal sein.

Ich errinerte mich an meine Kindheit, meine Schulzeit, die Bundzeit, die letzten Wochen und Tage vor meiner Abreise und ich dachte an die nahe und ferne Zukunft. Es war eine schoene Zeit, ich werde die Zeit und die Menschen mit denen ich sie geteilt habe nie vergessen. Was ich hier gelernt habe und nun wirklich zu schaetzen weiss ist, dass man, so sehr man sich auch Gedanken um Geld und um die Zukunft macht, fuer die Zeit lebt. Diese Zeit ist es, welche uns fuer immer verewigen laesst.

Ich lebe den Traum.

 

Sydney die Zweite

Samstag, 27.11.2010

Es kann losgehen. Arbeiten, Relaxen, Feiern. Nach 3 Tagen Arbeit, 2 davon Nachts, habe ich 600 $ bekommen. So kann es weitergehen. Ich habe mich in meinem Hostel eingelebt, viele neue Leute kennengelernt, das Uebliche halt.

Nachdem ich mir ein Netbook inkl. Internetstick gekauft habe, muss ich nicht immer in ein Internetcafe rennen und spare neben Nerven eine Menge Geld.

Aktivitaeten:

- East Beaches Coastal Walk vom Bonday Beach zum Coogee Beach

- Annie Leibovitz Ausstellung

...generell bin ich jeden Tag beschaeftigt, nur habe ich keine Lust jedes Detail zu nennen. Ich habe eine gute Zeit hier ;)

Cheers

 

Die ersten Tage In Australien - Sydney

Samstag, 20.11.2010

Und wieder folgte dem Anfang der Abschied. Wieder ein Ritt in die Ungewissheit. Ich erreichte in den fruehen Abendstunden den Flughafen per Bus, welchen ich in den 2 Wochen Shanghai vorher noch nie benutzt habe weil alles auf Chinesisch ist. Egal, ich hatte es geschafft, vorbei an unzaehligen Kontrollen. Man nahm mir noch das in Dtl. geschenkte Feuerzeug und den Oelbehaelter ab, obwohl man auf dem Hinflug keine Probleme damit hatte. Danach hiess es wieder Abheben - versuchen die Zeit rumzubekommen - Landen.

Es war der 10.Nov.2010 und Sydney begruesste mich mit Urlaubsreifen 25 Grad und Sonnenschein. Als ich endlich mein Hostel gefunden hatte wurde mir bewusst, dass ich ein Geldproblem hatte. Ich konnte nicht auf mein gesamtes Geld zugreifen und hatte die erste Woche nur 70 $. Ich moechte jetzt nicht ins Detail gehen, aber ich haette mich vorher besser informieren sollen was das betrifft. Ich lieh mir Geld, bekam welches von Dtl und dann...nach einer Woche...endlich...alles geregelt. Nach einer Woche ueberleben konnte das Abenteuer endlich beginnen.

Nach einer Woche liegen etliche Liter Alkohol,  Kopfschmerzen, Strandbesuche, Amsterdambesuche hinter mir...aber lustig wars nicht ... ;)

Waehrend meines Geburtstages wurde mir immer wieder bewusst, wie sehr ich die Menschen, die in Deutschland auf mich warten, vermisse. XXX <3

Ich habe an einer Art Seminar teilgenommen, was mich 100$ gekostet hat, um die Green Card zu bekommen, welche ich brauch um auf Baustellen zu duerfen, da ich als Arbeiter gutes Geld verdienen kann. Nach 6 Stunden zuhoeren und einem Examen was ich mit 100% abschloss hatte ich sie endlich. Den Tag darauf ging es zu einem Interview mit einer Job Agentur. Ich wurde unter Vertrag genommen und nun kann es naechste Woche mit arbeiten losgehen.

 

Die letzten Tage ... Shanghai / Hangzhou

Mittwoch, 10.11.2010

Um es kurz zu machen: Hangover.

Ich ging mit Freunden zum K-TV (Karaoke), wir besuchten dutzende Partys und ich brauchte Zeit meinen Koerper wieder in Form zu bringen.

Zwischendurch traf ich noch 2 deutsche Maedchen, mit denen ich den Oriental Pearl Tower besichtigte, das wohl schoenste Gebaeude in Shanghai.

Um meinen China-Aufenthalt zu vollenden ging es 2 Tage nach Hangzhou. Im Gegensatz zu Shanghai war es eine einzige Idylle. Der alte Teil der Stadt, inklusive dem Westsee, ist wunderschoen und von Hektik nichts zu spueren. Ich umrundete den See, was ca. 5-6 Stunden dauerte, lauschte der Klaviermusik meines Mp3 Players und genoss die Ruhe.

 

Wochenende - Halloween - Erholen

Montag, 01.11.2010

Mein Marcopolo Reisefuehrer schickte mich auf eine Entdeckungsreise durch Blumengaerten, schicke Viertel, verlassene Gassen und riesige Parks. In China ist es Teil der Kultur der aelteren Generation sich am Wochenende in Parks zu treffen, Musik zu spielen und zu tanzen.

Am Abend wurde ich auf eine richtig gute Halloweenhouseparty eingeladen. Es gab Buffet, Champagner, Grey Goose etc. und es waren eine Menge coole Leute da. Nicht nur Chinesen, sondern Amerikaner, Australier, Brasilianerinnen usw.. Es wurde viel getrunken, glich aber mehr einer Networkingparty. Ich lernte Pat kennen, einen Australier, der meinte ich soll den ganzen Sommer in Sydney Party machen haha. Ich soll mich melden wenn ich in Australien bin. Nachdem jeder Suessigkeiten bekommen hat ging es Richtung Club.

Der M1NT Club ist somit der feinste Club in Shanghai mit Blick ueber die Stadt. Wir hatten einen Tisch und es wurde feucht froehlich weitergetrunken. Ich musste nichts bezahlen weil ich eingeladen worden war und es wurde eine einfach nur kranke Nacht mit richtig geiler Musik.

Als Abschluss wankten wir in ein chin. Restaurant und liessen die Nacht ausklingen. Den ganzen naechsten Tag brauchte jeder zur Erholung Cool

 

Im Himmel von Shanghai

Freitag, 29.10.2010

Nach einem endlosem Besuch der Super Brand Shopping Mall ging es zum Jin Mao Building in das 87. Stockwerk in die Bar Cloud 9. Ich genoss einfach nur die Aussicht und genehmigte mir ein paar Drinks.

 

 

"Friendship Freedom Coolness" Zitat eines chin. Babysachen Herstellers

Donnerstag, 28.10.2010

Ich genoss einfach nur die Ruhe im Peoples Square, dem groessten Park im Herzen Shanghais. Ich stiess am Rande des Parks auf eine Speziallachnummer der chin. Armee, die gerade mit langen Stoecken am trainieren waren und alle dachten sie koennten wie Bruce Lee kaempfen. Ich lernte David kennen, mit dem ich ueber die Jungs in Uniform redete. Wir gingen zusammen durch die Stadt und er lud mich zum Dinner mit seinen 2 Freundinnen, Yoyo und Zhou Zhou ein. So gingen wir zusammen in ein typisch chin. Restaurant. Es war interessant mit Staebchen die Spezialitaeten des Landes zu essen. Allerdings ist nicht alles mein Geschmack, da vieles, fuer mich, zu scharf gewuerzt ist. Teilweise schwammen fast nur Pfefferkoerner und Chilischoten  umher.

Als ich spaeter im Internet Cafe war lernte ich Vill kennen, mit dem ich auf 2 Drinks in das Stadtinnere fuhr. Er lud mich direkt auf eine Houseparty und danach soll es zu einer Halloween Party gehen. Als wir in der Bar waren versuchten uns mehrere betrunkene Maedchen anzumachen und erzahlten uns wie schoen unsere Haare seien haha. Danach vergingen sie sich an einem aelteren Mann  der auf einmal halbnackt im Raum stand und wahrscheinlich den gleichen Pegel hatte.

ps.: chin. Maedchen kreischen betrunken unertraeglicher als dt. Maedchen ;)

 

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.